„Neue Ästhetiken mit geringstmöglicher Klimawirkung“: Ausstellungsraum

In unserer fünfteiligen Beitragsserie „Neue Ästhetiken mit geringstmöglicher Klimawirkung“ geben wir Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategie des Ausstellungsprojekts „Into the deep. Minen der Zukunft“. Die im Fonds Zero der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellung hat den Anspruch in allen Bereichen klimaneutral zu sein. Im dritten Teil stellt Frauke Stengel, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Zeppelin Museums, dar, wie sich die Umsetzung der geplanten Maßnahmen im Bereich Ausstellungsraum gestaltete.

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„Neue Ästhetiken mit geringstmöglicher Klimawirkung“: Nachhaltige Ausstellungsarchitektur

Foto, dass den Beginn des Rundgangs durch die Ausstellung "Into the deep. Minen der Zukunft" zeigt.

In unserer fünfteiligen Beitragsserie „Neue Ästhetiken mit geringstmöglicher Klimawirkung“ geben wir Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategie des Ausstellungsprojekts Into the deep. Minen der Zukunft. Die im Fonds Zero der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellung hat den Anspruch in allen Bereichen klimaneutral zu sein. Im ersten Teil der Serie berichtet Frauke Stengel, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Zeppelin Museums, welche Maßnahmen im Bereich Ausstellungsarchitektur ergriffen wurden, um dieses Ziel in die Tat umzusetzen.

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Propagandafahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“ nach Berlin am 1. Mai 1933

Heute vor 90 Jahren brach das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ zu einer Rundfahrt über Deutschland auf. Die Fahrt führte auch über das Tempelhofer Feld in Berlin, auf dem der damalige Reichskanzler Adolf Hitler eine Rede hielt. Über eine Million Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Tempelhofer Feld und verfolgten das Geschehen.

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Aktionswochenende im ZeppLab – Museum: Offen. Відкритий музей 

Das Zeppelin Museum lud vom 20. bis 21. August 2022 zu einer kostenlosen Offenen Werkstatt ins ZeppLab ein. Besucher*innen sollten ins Gespräch kommen und kreativ werden – mit Pappmaché und Handarbeit. Als besonderes Sommerferienprogramm fanden alle Workshops zweisprachig auf Ukrainisch und Deutsch statt. Der 20. August stand dabei ganz unter dem Motto Pappmaché, der 21. August drehte sich rund um die Handarbeit.

In diesem Blogbeitrag schildern Mitarbeiter*innen des Zeppelin Museums ihre Eindrücke der zwei Tage.

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Wieviel Utopie braucht die Freiheit und wieviel Zukunft braucht das Museum?

Utopie Konferenz 2022

Was können Museen zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft beitragen – und wie verändern sie sich selbst auf dem Weg dahin? Unter dem Motto „Museum der Zukunft“ nahm das Zeppelin Museum an der diesjährigen Utopie Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg teil, mit dem Ziel Museen als Orte der demokratischen Begegnung und des sozialen Wandels auszuleuchten. Gemeinsam mit dem Museum der Arbeit in Hamburg führte das Zeppelin Museum einen Workshop in einem der Denkräume der Konferenz durch.

Ein Nachbericht von Frauke Stengel und Caroline Wind.

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Die schwimmende Halle in der Manzeller Bucht

Graf Zeppelin stellte am 20. Januar 1899 bei der Gemeinde Schnetzenhausen, auf deren Gemarkung Manzell damals lag, einen Antrag zum Bau einer schwimmenden Montage- und Fahrhalle. Der Antrag wurde genehmigt und im Frühjahr desselben Jahres begann man mit dem Bau. Grund dafür, dass die Halle schwamm, war, dass der geplante Zeppelin mit dem Wind aus der Halle gebracht werden musste, damit es nicht zu Beschädigungen kam. Das Bauwerk aus Holz konnte sich um einen festen Ankerpunkt drehen, war also eine Pendelhalle, und besaß ein ausziehbares Floß, auf dem sich später der Zeppelin befand.

Titelbild: Karte der Manzeller Bucht mit Angaben zur Fahrtstrecke und Fahrthöhe vom zweiten und dritten Aufstieg des Luftschiffes LZ 1 am 17. und 21. Oktober 1900

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„Das Wichtigste in der Kunst ist Disziplin. Alles andere ist Humbug oder Hobbykunst.“

Gastbeitrag: Der Nachruf auf Dieter Schosser von Harald Ruppert (Schwäbische Zeitung 5.7.2021)

„Das Wichtigste in der Kunst ist Disziplin. Alles andere ist Humbug oder Hobbykunst.“ Dieter Schosser lebte nach dieser Maxime. Am 26. Juni ist er in einem Pflegeheim in Bad Schussenried im Beisein seiner Eltern gestorben.

Dieter Schosser in seinem Atelier Foto: Ruppert

Dieter Schosser war in Friedrichshafen eine einmalige Gestalt. Scharf im Urteil, kompromisslos im eigenen Anspruch, und unermüdlich im Versuch, „im Hafen“ den Boden für eine professionelle zeitgenössische Kunstszene zu bereiten. Dem 1955 in Biberach geborenen Künstler ging es nicht schlicht um eigene Profilierung. Er setzte sich für ein Talent ein, wenn er eines kannte; besorgte Ausstellungsmöglichkeiten, Kontakte zu Galeristen und diskutierte mit denjenigen, die er fördern wollte, um so zur Klärung ihrer künstlerischen Position beizutragen.

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