Sabine Ochaba

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„Buchstaben sind meine Knetmasse!“ sagt die Textarbeiterin Sabine Ochaba. Sie ist Journalistin, Historikerin und freie Autorin und hat für verschiedene Fernseh- und Rundfunkanstalten der ARD und EBU gearbeitet. Bereits Mitte der 1990er war sie im Internet aktiv und schrieb für die Microsoft-Onlinezeitschrift „music & sound“. Von 2003 bis 2016 war sie unsere Pressesprecherin. Jetzt recherchiert und schreibt sie vor allem über Zeppelingeschichte und ist seit März 2017 zudem unsere erste Behindertenbeauftragte. Sie steht auf ferne Länder, fm4, Krimis, Das Schwarze Auge, Schwimmen im Bodensee und lange Spaziergänge mit ihrer großartigen Führhündin Jinny. (Bild: © Brigitte Geiselhart)

Expedition ins Eis

Die Arktisfahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“

Das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ fuhr im Juli 1931 in die eisige Arktis. Starttag war der 24. Juli. Die Ziele der Reise waren die wissenschaftliche Wetterbeobachtung und die geografische Erforschung der Polarregion mittels Fotografien aus der Luft, Magnetfeldmessungen, die Entsendung eines Wetterballons und das Testen des Zeppelins unter arktischen Bedingungen.

Diese Fahrt knüpfte an eine Idee des Grafen von Zeppelin an, der schon Ende des 19. Jahrhunderts propagierte, die Arktis mithilfe von Luftschiffen zu untersuchen. Erste Schritte zur Umsetzung dieser Idee unternahm er im Jahre 1910, als er gemeinsam mit dem Meteorologen Hugo Hergesell in die Arktis reiste – allerdings noch ohne Luftschiff, sondern mit einer Schiffsexpedition.

Ein Resultat dieser Reise war, dass er Luftschiffe in technischer Hinsicht grundsätzlich für Polarforschungsreisen als tauglich erachtete, seine eigenen aber noch nicht in der Lage waren, die Entfernung von der Nordseeküste nach Spitzbergen zurückzulegen, von wo aus die wissenschaftlichen Forschungsfahrten starten sollten. Dies war erst nach dem durch den Ersten Weltkrieg verursachten Technologieschub im Luftschiffbau möglich.

Im Land der Pyramiden

Am frühen Morgen des 10. Aprils 1931 durchquerte der Zeppelin einige Regenschauer. Danach fuhren die Reisenden vor allem über Wüste, Dünen, kleinere Oasen und Sand, soweit das Auge reichte. Anschließend veränderte sich die Landschaft. Dank des guten Rückenwindes kam das Luftschiff schnell voran. Teilweise fuhr es bis zu 140 Kilometer in der Stunde.

Die Ägyptenfahrt geht los

An diesem Donnerstagmorgen, dem 9. April 1931 startete LZ 127 „Graf Zeppelin“ um 6.10 Uhr bei klarem Wetter zu seiner zweiten Orientfahrt. Zunächst war die Route dieselbe wie bei der ersten Orientfahrt: von Friedrichshafen nach Konstanz und Basel über das Rhônetal nach Marseille, über Korsika und Rom nach Sizilien.

„Die Impfstube“ oder: Was hat die Corona-Impfung mit Kühen zu tun?

In Friedrichshafen gibt es seit kurzem ein Corona-Impfzentrum und mehr als ein Viertel unserer Belegschaft hat sich freiwillig gemeldet, um dort zu helfen. Dieser Umstand führt uns wieder ins Zeppelin Museum zurück:

Wir haben nämlich in unserer Sammlung ein Gemälde von Reinhard Sebastian Zimmermann, das eine Impfstube aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt.

Für den Kunsthistoriker und damaligen Direktor des Städtischen Bodensee-Museums, Dr. Lutz Tittel, stellt „Die Impfstube“ ein Propagandabild der damaligen Zeit dar. Er ordnet es als eines der zentralen Werke des Künstlers ein, der sich in erster Linie als Portraitmaler einen Namen gemacht hat.

VOR 120 JAHREN: Zweiter und dritter Aufstieg des ersten Zeppelin-Luftschiffes LZ 1

Nach dem ersten Aufstieg des LZ 1, der sehr erfolgreich verlaufen war (wir berichteten), wurden am Luftschiff einige technische Veränderungen vorgenommen, die aus den gemachten Erfahrungen resultierten. Am 24. September 1900 waren die Arbeiten abgeschlossen. Das Luftschiff wurde mit Brennstoff und Ballast versorgt, die Wasserstofffüllung sollte am nächsten Tag stattfinden. Doch in der darauffolgenden Nacht geschah ein Unglück, welches Hugo Kübler in seinem Bericht an die „Gesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt“ beschreibt:

Luftschrauben rasten in die Tiefe…Große Fahrt des Z III (LZ 6) zum Kaiser nach Berlin Ende August 1909 – Teil 1

Ende August 1909 unternahm Graf Zeppelin seinen zweiten Versuch, mit einem Luftschiff den Kaiser in Berlin zu besuchen und zu beeindrucken. Sein erster Versuch mit dem Luftschiff Z II (LZ 5) war einige Wochen zuvor in Bitterfeld geendet und Z II inzwischen ans Militär nach Köln abgeliefert worden (wir berichteten).

Aber noch war das Luftschiff Z III (LZ 6) nicht startklar und in Manzell gab es noch jede Menge zu tun. Außerdem konnte Z III im Vergleich mit seinem Vorgänger zahlreiche Innovationen aufweisen, die Kapitän Georg Hacker hier aufzählt:

Ein halbes Leben für den Luftschiffbau

Barbara Waibel zum 25. Dienstjubiläum im Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

KINDHEIT AUF DEM STIXENHOF

Mitten in der Idylle des Schwäbisch-Fränkischen Waldes liegt der Stixenhof, ein Zweiöd-Hof der Bauernfamilien Waibel und Wahl, dessen Geschichte sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Dort kam Barbara Waibel im September 1965 als Jüngste von sechs Kindern zur Welt.

Wie es sich für eine Kindheit auf dem Bauernhof gehört, wuchs sie mit vielen Tieren auf, hatte Hunde und Katzen und sogar ein eigenes Pony.

 

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