Technik

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Das Ende der „Babykiller“

Das letzte Jahr des Ersten Weltkriegs hatte für die Marine-Luftschiffer mit einem enormen Materialverlust begonnen: am 5. Januar 1918 explodierten in Ahlhorn fünf Luftschiffe, darunter eines von Schütte-Lanz.

Auch die folgenden Monate waren von Verlusten und Frustrationen geprägt. Neben ein paar Aufklärungsfahrten gab es nur wenige Angriffe auf England, die meisten mussten wegen schlechten Wetters abgebrochen werden oder fanden erst gar nicht statt.

Es muss nicht immer Technik ODER Kunst sein

Technik und Kunst. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Disziplinen nicht besonders viel gemeinsam zu haben. Man würde sogar sagen, dass sie gegensätzlich sind. Schließlich schreibt man der Technik im Allgemeinen eher Rationalität und Funktionalität zu. Der Kunst hingegen Schönheit und Kreativität. Doch stimmt das auch? Sind diese beiden Bereiche tatsächlich so klar zu trennen?

Vom Zeppelin zum Auto – Eine Geschichte über Aerodynamik und Stromlinienform

Der Gaylord Gladiator ist ein Stück Zeitgeschichte, das sich in der aktuellen Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel“ hier bei uns im Zeppelin Museum wiederfindet. Nach mehreren Jahren bei einem Sammler in den USA ist dieses Auto wieder zurück in Friedrichshafen, wo es vor 61 Jahren gebaut wurde. Doch obwohl der große Teil der Aufmerksamkeit momentan auf diesem Sportwagen liegt, verbirgt die Ausstellung noch ein zweites, wenn auch ein bisschen kleineres Automobil.

BEENDET! – Blogparade: Innovationen?!

Egal ob Smartphones, Aspirin oder Glühbirnen: Innovationen begleiten uns zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage. Doch wie wird eine Idee zur überhaupt zur Innovation? Welches Umfeld braucht es, um innovativ zu sein? Und warum können wir auf manche Erfindungen gar nicht mehr verzichten?

Das Zeppelin Museum Friedrichshafen lädt anlässlich seiner kommenden Sonderausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel“ die gesamte Blogosphäre dazu ein, sich mit genau diesem Thema auseinanderzusetzen.

Fünf Luftschiffe explodieren – Tote und Verletzte in Ahlhorn

„Das neue Jahr begann stürmisch, und am Samstag, dem 5. Januar 1918, war das Wetter immer noch schlecht. An jenem Morgen überwachten die Kommandanten der fünf Schiffe auf dem Stützpunkt Ahlhorn das tägliche Auffüllen mit Gas bis zur maximalen Füllmenge. Kapitänleutnant Walter Dose von L 51 – das Luftschiff befand sich auf der südwestlichen Seite von Halle I – hatte seine Besatzung angewiesen, die Böden der Motorgondeln zu reinigen. Die Mannschaft von L 47 – dem Nachbarschiff von L 51 – dagegen hatte kaum etwas zu tun, denn der Zeppelin war seit dem 22. Dezember nicht mehr in der Luft gewesen. Korvettenkapitän Arnold Schütze von L 58 traf sich mit seinem Wachoffizier, dem Obersteuermann und dem Maschinisten in Halle II, um mit ihnen über die Vorbereitungen zur nächsten Angriffsperiode zu sprechen. Die Besatzung und die Bodenmannschaft traten zum Morgenappell an und hatten danach bis zum Mittag frei. Auch in Halle III passierte nicht viel; seit dem 21. Dezember lag L 46 untätig auf seinem Platz. Nur in Halle VI, wo SL 20 untergebracht war, gab es etwas Betriebsamkeit, denn bei dem großen Schütte-Lanz-Schiff waren auf einer Probefahrt mehrere Bruchstellen in Ring 4 aufgetreten, die nun von Arbeitern der Herstellerfirma repariert wurden.“

L 49 auf dem „Silent Raid“

Gebaut in Friedrichshafen-Löwental, absolvierte das Marineluftschiff L 49 (Baunummer LZ 96) am 13. Juni 1917 seine Erstfahrt. Anschließend war der Zeppelin auf den Stützpunkten Ahlhorn, Wildeshausen und Wittmundhafen stationiert. Nach zwei Aufklärungsfahrten über der Nordsee und zwei Angriffsversuchen auf Südengland war L 49 beim letzten Luftschiffangriff auf England des Jahres 1917 dabei, dem sogenannten silent raid. Dieser Angriff wurde so genannt, da die in mehreren tausend Metern Höhe fahrenden Zeppeline von unten nicht gehört werden konnten.

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