Luftschiff

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Wie Zeppelingas die Abholzung brasilianischer Wälder verhinderte und das Verbraucherverhalten von Millionen von Brasilianern änderte!

1972 titelte die brasilianische Illustrierte „Manchete“: „Das Gas hat die brasilianischen Wälder gerettet“ und im Untertitel heißt es dann: „Mit dem Kauf der Gasvorräte des Zeppelin schlug die Geburtsstunde des Imperiums der Igel“.

Zum portugiesischen Artikel:

Como o gás do Zeppelin evitou o desmatamento das florestas brasileiras e mudou o comportamento de milhões de consumidores brasileiros!

Luftschiff-Rekord!

LZ 9 – das Heeresluftschiff „Ersatz – Z II“

Das neunte Schiff der Luftschiffbau Zeppelin GmbH fuhr am 2. Oktober 1911 zum ersten Mal. Die Fahrt verlief über Friedrichshafen und Umgebung und dauerte nur 44 Minuten. Auszüge aus dem Fahrtbericht der Erstfahrt des LZ 9:

„Probefahrt. Die Führung hat Exzellenz Graf Zeppelin gehabt.

Vordergondel acht Personen, darunter am Seitensteuer: Lau und am Höhensteuer: Dürr.

Monteure: Thiele und Pfeifer

Hintergondel vier Personen, darunter Fahringenieur Siegle.

Graf von Zeppelin in der vorderen Gondel. Springer zur Beobachtung der Steuerleitung.

Letzter Wetterbericht: Tief über Norditalien und Polen, Wetterlage ungünstig, leicht böig. Fast ganz bedeckt. Ziehende Luft.

Das Schiff bewährte sich gut, Motoren arbeiteten ohne sonderliche Störung. Wegen des böigen Wetters kann über die Steuerfähigkeit kein definitives Urteil abgegeben werden. Wegen des drohenden Wetters musste die Fahrt vorzeitig abgebrochen werden.“

Happy Birthday – 100 Jahre Maybach-Automobile

Es mag verwundern, dass 2021 100 Jahre Automobilmarke Maybach gefeiert wird. Schließlich steht in der Gründungsurkunde von 1909 des zunächst Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH benannten Unternehmens in § 3: „Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Fahrzeug-Motoren und deren Zubehör für Luft- und Wasser-Fahrzeuge sowie der Vertrieb dieser Erzeugnisse.“ Also Mobilität in der Luft und im Wasser; zu Lande war eigentlich nicht vorgesehen.

„… wie schön das Luftfahren, welches Geschenk es für die Menschheit ist …“

LZ 10 SCHWABEN – das erste erfolgreiche DELAG-Schiff

Die DELAG, die Deutsche Luftschiffahrts-Aktien-Gesellschaft, war die erste Fluggesellschaft der Welt und von Alfred Colsman, dem Geschäftsführer der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, als Tochtergesellschaft gegründet worden. Sie bot Passagier-Rundfahrten und Städtereisen mit dem Zeppelin an, hatte aber mit ihren ersten beiden Luftschiffen, der DEUTSCHLAND und der DEUTSCHLAND II Pech, da diese bereist nach wenigen Wochen im Fahrdienst durch Unfälle zerstört wurden.

Im Zeppelin nach Rio

Der Liniendienst nach Südamerika (1930 – 1937)

Nachdem sich das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ auf mehreren Demonstrations- und Versuchsfahrten in den unterschiedlichsten Klimazonen rund um den Globus gut bewährt hatte, begann die Luftschiffbau Zeppelin GmbH ab 1931 mit dem Aufbau eines regelmäßigen Linienverkehrs nach Südamerika. Von Anfang an war es Eckeners Ziel, einen Transatlantikverkehr mit dem Luftschiff zu etablieren. Die schnelleren Flugzeuge hatten zu Beginn der 1930er Jahre noch keine entsprechende Reichweite, um einen Langstreckenverkehr mit Passagieren oder Fracht durchführen zu können, und die Seeschiffe, die bislang das Monopol auf den Ozeanen hatten, waren gegenüber dem Luftschiff bedeutend langsamer. So benötigte man damals mit dem Schiff von Hamburg bis Rio de Janeiro zwei bis drei Wochen. Das Luftschiff schaffte die gleiche Strecke in vier bis fünf Tagen.

Expedition ins Eis – Teil II

Die eigentliche Arktisfahrt beginnt…

Am nächsten Morgen, dem 26. Juli, stiegen die russischen Wissenschaftler dazu – unter dem Jubel vieler Russinnen und Russen. Zum Abschied erhielten die Arktisreisenden noch eine Kiste voller Dosen mit russischem Presskaviar als Geschenk.

Gegen 9 Uhr ging es weiter auf nördlichem Kurs. Der Zeppelin fuhr mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 90 Stundenkilometern. Mit dieser dritten Etappe begann die eigentliche Arktisfahrt.

Fantasiereisen: Land(besitz) auf See?

Das Zeppelin Museum ist allein durch seine unmittelbare Lage am Bodensee eng mit dem Wasser verbunden. Der Eingang befindet sich in direkter Sichtweite der Anleger von Fähre und Katamaran. Was man nicht sieht, sind die etwa ein Dutzend Inseln. Von ihnen ist nicht einmal die Hälfte bewohnt, autonom von einem der Anrainerstaaten ist keine einzige. Siedeln auf dem Wasser ist aber bis heute ein durchaus relevantes Thema, das sich in Geschichte und Kunst wiederfindet.

Mit Wopsie und Klebepunkten – die Vermittlung von „Vernetzung der Welt“

Am Sonntag, 3.11., endete im Zeppelin Museum die Ausstellung Vernetzung der Welt. Pionierfahrten und Luftverkehr über den Atlantik, die sich mit der ersten Atlantiküberquerung eines britischen Luftschiffs im Jahr 1919 befasste und in diesem Zusammenhang die generelle Entwicklung des Luftverkehrs beleuchtete. Zur Ausstellung fand ein umfangreiches Begleitprogramm statt, aber auch in der Ausstellung selbst waren partizipative Formate zu finden. Der folgende Text stellt die im Rahmen der Ausstellung präsentierten Formate und die Reaktionen der Besucher*innen vor. Wir möchten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Projekte identifizieren, um die Erfahrungen für zukünftige Ausstellungen zu nutzen. Von Beginn an kam der Frage nach Möglichkeiten der direkten und aktiven Einbeziehung der Besuchenden ein hoher Stellenwert zu. Diese sollten unmittelbar auf die Ausstellung reagieren, ihre Meinung äußern und Eindrücke weitergeben können. Auch Kinder sollten in Form eines Mitmachangebots angesprochen werden. Das sicherlich räumlich präsenteste Format war die interaktive Weltkarte im hinteren Bereich des Ausstellungsraums.…

VOR 120 JAHREN: Zweiter und dritter Aufstieg des ersten Zeppelin-Luftschiffes LZ 1

Nach dem ersten Aufstieg des LZ 1, der sehr erfolgreich verlaufen war (wir berichteten), wurden am Luftschiff einige technische Veränderungen vorgenommen, die aus den gemachten Erfahrungen resultierten. Am 24. September 1900 waren die Arbeiten abgeschlossen. Das Luftschiff wurde mit Brennstoff und Ballast versorgt, die Wasserstofffüllung sollte am nächsten Tag stattfinden. Doch in der darauffolgenden Nacht geschah ein Unglück, welches Hugo Kübler in seinem Bericht an die „Gesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt“ beschreibt:

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