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Zwischen Fakt und Fiktion: Zeppeline in der Popkultur

Es ist wahrlich kein Zufall, dass dieser Blogbeitrag gerade heute erscheint. Immerhin ist der 6. Mai einer der wohl bekanntesten Jahrestage in der Geschichte der Luftschifffahrt. Denn heute vor genau 82 Jahren kamen insgesamt 22 Besatzungsmitglieder, 13 Passagiere und ein Mitglied der amerikanischen Haltemannschaft beim Unglück von Lakehurst ums Leben, welches schlussendlich das Ende der damaligen (Passagier-)Luftschifffahrt einläutete. Wir alle haben die Bilder im Kopf, kennen die Geschichte.

Oder?

Die Moderne im Zeppelin

Die LZ 127 Graf Zeppelin war das erfolgreichste Luftschiff im transatlantischen Verkehr. Mit über 590 unfallfreien Fahrten, knapp 1,7 Millionen gefahrenen Kilometern und insgesamt 34.000 Passagieren, war es zudem am längsten dauerhaft im Einsatz und fuhr unfallfrei bis zu seiner Verschrottung im Jahr 1940. Seine Kabinen und Gesellschaftsräume gestaltete Bernhard Pankok aber eigenartigerweise in „wohnlicher Atmosphäre“ mit Blümchentapeten, Brokatvorhängen und Polstermöbeln. Ein denkbar starker Kontrast und aus heutiger Perspektive kaum nachvollziehbar, bedenkt man diese avantgardistische Pionierleistung.

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