Friedrichshafen

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Männliche Musen. Unser Geschenk zum Internationalen Frauentag

Als Bloggerin eines Musentempels, äh Museums, werde ich heute einmal über Musen schreiben. Generell wird es in diesem Jahr schwerpunktmäßig um Künstlerinnen und Künstlerfrauen gehen. Vor allem unbekanntere Künstlerinnen sollen im Fokus stehen.
Beginnen will ich aber mit berühmten Künstlerinnen und deren männlichen Musen. Nicht etwa, um die patriarchalische Herrschaftsstruktur zu bedienen und sogar bei den Musen den Männern den Vortritt zu lassen, sondern als Geschenk für alle Leserinnen zum Internationalen Frauentag. Vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen Leser, seine musisch begabte Partnerin zu unterstützen. 😉

Was kennzeichnet die ideale Muse? Welche Aufgaben hat sie? Wie wird ihre Arbeit gewürdigt? Was ist ihre Motivation?

Zeppeliner im Japanfieber

Am nächsten Tag war die gesamte Besatzung des LZ 127 zum Mittagessen in das Offizierskasino eingeladen worden. Neben zahlreichen japanischen Offizieren nahm daran auch ein japanischer Admiral teil. ‚Albert Sammt erinnert sich: „Mir gegenüber saß Dr. Eckener und neben ihm der Admiral. Neben den japanischen Eßstäbchen hatte man uns auch europäisches Besteck, also Messer, Löffel, Gabel, vorgelegt. Wir versuchten natürlich mit den Stäbchen zu essen, was mehr oder weniger gelang. (…) Da die Japaner (…) ihre Stäbchen benützen, werden Speisen wie Fleisch und Gemüse in kleine Streifen geschnitten serviert. Ich dachte mir: ‚Aha, daher kommt wohl das Gerücht, daß die Japaner Regenwürmer essen!‘ – so sah das nämlich wirklich aus. Der Admiral hat natürlich seine Stäbchen wunderbar gehandhabt, er hat selbst die glitschigsten Nudeln zwanzig bis dreißig Zentimeter aus dem Teller gehoben und dann in den Mund gesaugt. Das funktionierte hervorragend, hat aber geschmatzt und geschlürft. Auf einmal sagte Dr.…

Ein Pferd rast…

Nachdem Max Geisenheyner das Luftschiff gelenkt hatte, war er völlig erschöpft. Doch ließ er sich von Knut Eckener noch den vor Erschütterungen sicheren Kreiselkompass zeigen, bevor er in seiner Kabine verschwand und vorsichtig die wackelige Aluminiumleiter hinaufstieg, um seinen Kabinengenossen Kauder nicht zu wecken. In der Zwischenzeit hatte LZ 127 den Fluss Jenissej erreicht. Die Zeppeliner suchten den kleinen Ort Imbatsk, der ihnen als Wetterstation bekannt war. Sie waren unsicher, ob Imbatsk südlich oder nördlich von ihrer aktuellen Position aus lag. Hugo Eckener entschied, entlang des Flusses nach Norden zu fahren. Er erinnert sich an eine Zwischenfall: „Wir fuhren also über dem majestätischen Fluß nach Norden zu, und in der Tat sahen wir dann nach einer kleinen Viertelstunde die Station nahe vor uns liegen. Es war ein ärmliches kleines Dorf von vielleicht 25 – 30 Hütten. (…) Wenn Imbatsk 25 Hütten hatte, als wir es erreichten, hatte es nur noch…

An Bord des LZ 127 „Graf Zeppelin“

Während Hugo Eckener auf seinem „Sorgensitz“ darüber nachdachte, welche Route das Luftschiff nehmen sollte, schrieben Lady Drummond Hay und ihre Kollegen unermüdlich alles auf, was sie sahen und erlebten. Anschließend wurden die Texte als Telegramm in die Welt geschickt. Auch Dr. Megias, der spanische Arzt, sandte viele Telegramme an das spanische Königshaus, an seine Freunde und Verwandten.

„Alles Gute zum 150. Geburtstag, Hugo Eckener!“

Heute vor 150 Jahren erblickte der Luftfahrtpionier Hugo Eckener das Licht der Welt. Zu diesem Anlass haben Barbara Waibel, Leiterin des Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH und Vorständin des Freundeskreises zur Förderung des Zeppelin-Museums, und Kathrin Wurzer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH,  einen Artikel über sein Leben im Zeppelin-Brief veröffentlicht. Als Mitglied des Freundeskreis bekommt man diesen zweimal jährlich mit vielen Informationen rund um den Zeppelin und das Museum zugeschickt.

Auch das Zeppelin Museum macht ein Geschenk an Hugo Eckener: die Ausstellung „Alles auf eine Karte. Hugo Eckener zum 150. Geburtstag“. Bis zum 2. September ist diese noch im Zepplab kostenlos zu sehen.

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