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Vom armen Findelkind zum gefragten Portraitmaler

135. Todestag von Franz Seraph Stirnbrand am 2. August 2017

Franz Seraph Stirnbrand war ein Findelkind, das eine erstaunliche Karriere als Portraitmaler machte. Am 2. August 1882 verstarb er in Stuttgart, wo er über 50 Jahre gelebt hatte. Er wurde auf dem Pragfriedhof beerdigt, wie auch Graf Zeppelin. Heute zählt Stirnbrand zu den beliebtesten Stuttgarter Malern der Biedermeierzeit.

Seit 1976 befindet sich das Gemälde „Das Einlaufen des Raddampfers ‚Kronprinz‘ in den Hafen von Friedrichshafen“ in der Kunstsammlung des Zeppelin Museums. Es gilt als kulturhistorisch wertvoll, denn man kann einige der dargestellten Personen namentlich benennen. Es wurde seither für zahlreiche Ausstellungen ausgeliehen und vielfach in Büchern abgebildet.

Ein Rückblick auf sein bewegtes Leben …

Vorhang auf I Das Café International

„Das ZeppLab im Zeppelin Museum als Ort der Begegnung und des
Austauschs unterschiedlicher Kulturen“

So hatten wir, meine Kolleginnen und ich, von der Abteilung Bildung und Vermittlung des Zeppelin Museums, unser neues Programm, das Café International, angekündigt. Gemeinsam mit geladenen Gästen und Besucherinnen und Besuchern wollten wir am Sonntag 16. Juli über das Thema „Essenskult“ sprechen.

Graf Ferdinand von Zeppelin

8. Juli 1838 – 8. März 1917
Ferdinand Adolf August Heinrich von Zeppelin wurde am 8. Juli 1838 in Konstanz im ehemaligen Dominikanerkloster und heutigen Inselhotel geboren. Dort war sein Vater Friedrich von Zeppelin zwei Jahre zuvor in die Textilbetriebe seines Schwiegervaters David Macaire eingetreten. Friedrich galt als sensibler Schöngeist, der die harten Arbeitsbedingungen des Industrieunternehmens nur schwer ertragen konnte – auch wenn er selbst sicherlich nicht so hart und lang arbeiten musste wie die Frauen und Waisenkinder.

L 49 auf dem „SILENT RAID“

Gebaut in Friedrichshafen-Löwental, absolvierte das Marineluftschiff L 49 (Baunummer LZ 96) am 13. Juni 1917 seine Erstfahrt. Anschließend war der Zeppelin auf den Stützpunkten Ahlhorn, Wildeshausen und Wittmundhafen stationiert. Nach zwei Aufklärungsfahrten über der Nordsee und zwei Angriffsversuchen auf Südengland war L 49 beim letzten Luftschiffangriff auf England des Jahres 1917 dabei, dem sogenannten silent raid. Dieser Angriff wurde so genannt, da die in mehreren tausend Metern Höhe fahrenden Zeppeline von unten nicht gehört werden konnten.

Auf Spurensuche im Zeppelin Museum!

Die Provenienzforschung wurde 2016 im Zeppelin Museum eingeführt, um die Kunstsammlung genau unter die Lupe zu nehmen. Deren Herkunftsgeschichte und die verantwortlichen Protagonisten zum Aufbau dieser Sammlung in der Nachkriegszeit sind bisher nicht erforscht. Das Forschungsprojekt wird von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg gefördert. Ich habe Fanny Stoye, unsere Provenienzforscherin, zu einem Gespräch eingeladen und ihr ein paar Fragen zu ihrer Arbeit gestellt…

Ausstellungsaufbau | Tag 30 – „Die letzten 24 Stunden…“

Mittwoch, 31. Mai 2017 | 19 Uhr – Es sind nun also noch genau 24 Stunden bis zur Eröffnung der Sonderausstellung »Kult! Legenden, Stars und Bildikonen«. 24 Stunden, in denen noch viel passieren wird. Denn noch bevor Reden gehalten werden können, DJ Harald Ruppert ein bisschen Latin auflegen und der Foodtruck „Barbecue Lover“ uns mit leckeren Burgern versorgen kann, muss noch die ein oder andere klitzekleine Kleinigkeit erledigt werden…

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