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Luftschrauben rasten in die Tiefe…Große Fahrt des Z III (LZ 6) zum Kaiser nach Berlin Ende August 1909 – Teil 1

Ende August 1909 unternahm Graf Zeppelin seinen zweiten Versuch, mit einem Luftschiff den Kaiser in Berlin zu besuchen und zu beeindrucken. Sein erster Versuch mit dem Luftschiff Z II (LZ 5) war einige Wochen zuvor in Bitterfeld geendet und Z II inzwischen ans Militär nach Köln abgeliefert worden (wir berichteten).

Aber noch war das Luftschiff Z III (LZ 6) nicht startklar und in Manzell gab es noch jede Menge zu tun. Außerdem konnte Z III im Vergleich mit seinem Vorgänger zahlreiche Innovationen aufweisen, die Kapitän Georg Hacker hier aufzählt:

Ein halbes Leben für den Luftschiffbau

Barbara Waibel zum 25. Dienstjubiläum im Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

KINDHEIT AUF DEM STIXENHOF

Mitten in der Idylle des Schwäbisch-Fränkischen Waldes liegt der Stixenhof, ein Zweiöd-Hof der Bauernfamilien Waibel und Wahl, dessen Geschichte sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Dort kam Barbara Waibel im September 1965 als Jüngste von sechs Kindern zur Welt.

Wie es sich für eine Kindheit auf dem Bauernhof gehört, wuchs sie mit vielen Tieren auf, hatte Hunde und Katzen und sogar ein eigenes Pony.

 

Emmy La Quiante „Die Erste“ geprüfte Ballonführerin der Welt

Die dritte im Bunde unserer Ballonfahrerinnen hat es mir nicht leicht gemacht! Als „Erste“ wollte ich sie unbedingt mit vorstellen.

Denn die „Erste“ war ein Attribut, mit dem Zeitschriften Anfang des 20. Jahrhunderts öfters Frauen vorstellten, welche in ihren Bereichen Pionierinnen, ja eben, „die Erste“, waren. Das konnte eine Professorin, eine Ärztin, eine Richterin oder auch eine Maurerin sein. Und Emmy La Quiante war anscheinend sogar die erste geprüfte Ballonführerin der Welt!

Pionierinnen der Lüfte

Sie waren der neuen Technik aufgeschlossen, mutig, abenteuerlustig und – Frauen! Dem damaligen Frauenbild als treusorgende Gattin, Mutter und „schwaches Geschlecht“ entsprachen sie nicht. Schon deshalb kann man nicht nur ihre Abenteuerlust bewundern, sondern auch ihren Mut, Konventionen zu sprengen.

Urknall am Bodensee

Als Graf Zeppelin sein erstes Luftschiff am 2. Juli 1900 von der Manzeller Bucht aus aufsteigen ließ, muss ihm klar gewesen sein, dass es sich um ein sehr bedeutendes Ereignis handelte. Deshalb hatte er auch schon im Vorhinein ordentlich die Werbetrommel gerührt.
Einen großen Knall gab es trotz des explosiven Wasserstoffs, dem damals einzig möglichen Traggas, glücklicherweise nicht, aber mit Sicherheit dröhnten und stampften die Motoren lautstark.

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