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Rundgang durch virtuelle Welten – unser erster ON.ARTship Audiopodcast

Virtuelle Realität ist in den verschiedensten Lebensbereichen und Branchen angekommen – allen voran in der Porno- und Gamingindustrie, aber auch in der Traumatherapie, bei medizinischen Operationen, in der Verbrechensbekämpfung oder der Kriegsführung. Unsere Bloggerin Sabine Ochaba und Dominik Busch, kuratorischer Assistent der Kunstabteilung, gehen ganz real durch die virtuellen Welten.

Ein Häfler-Kunstkrimi in drei Teilen | Teil 3: Wenn der Schlosser mit dem Künstler…

Handelten die beiden ersten Teile von unseren erfolglosen Versuchen, gestohlene Kunstwerke aus unserer Sammlung zurückzuerhalten, soll es heute einmal um Erfolgserlebnisse gehen. Der umtriebigen Arbeit der Häfler Kripo sei Dank, konnten im Jahr 1970 sage und schreibe neun geraubte Holz- und Silberskulpturen und barocke Bozzetti, also künstlerische Vorentwürfe in Ton, gefunden und dem Museum zurückgegeben werden. Es handelte sich ausnahmslos um Werke berühmter Künstler der späten Renaissance und des Barock, damaliger Gesamtwert: 15.000 DM.

Ein Häfler-Kunstkrimi in drei Teilen | Teil 2: Wo ist Maria?

Kunstdieb – ein neuer Beruf?“ fragte man sich 1974 im Nachrichtenblatt des Landesamtes für Denkmalpflege in Tübingen. Und angesichts sprunghaft steigender Diebstähle in Kirchen und Museen Baden-Württembergs war die Sorge nur zu berechtigt. Auch unser Museum hatte es wieder einmal erwischt und den Verlust eines gotischen Tafelbildes zu beklagen. Am Morgen des 19. September 1974 stellte man noch vor der Eröffnung des Museums fest, dass das Gemälde fehlte. Mit den kriminaltechnischen Möglichkeiten der damaligen Zeit suchte die Kripo Friedrichshafen nach Einbruchsspuren zur Überführung des Täters, fand jedoch nichts. Der Gesuchte war offenbar mit den Museumsräumen vertraut und man darf sich fragen, ob sich hier „nur“ ein unscheinbar aussehender Besucher oder gar doch ein Mitarbeiter bedient hatte.

Ein Häfler-Kunstkrimi in drei Teilen | Teil 1: Nicht nur Heilige am Bodensee

Wer glaubt, dass der Raub einer Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museen im Sommer 2017 eine spektakuläre Ausnahme war, irrt gewaltig. Kriminelle mit einer wahren Gier auf wertvolle Kunstwerke gibt es überall, sogar in der beschaulichen Idylle hier am Bodensee. Dass diese manchmal trügerisch ist, fanden wir während unserer laufenden Provenienzforschung zur Kunstsammlung heraus. Denn auch dem Zeppelin Museum wurden in den letzten Jahrzehnten mehrfach Kunstwerke gestohlen, die bis heute schmerzlich vermisst werden. Sie wiederzufinden verdankt sich neben geduldiger Sichtung vergangener Auktionen vor allem enorm viel Glück. Aber selbst wenn man ein einmal dreist geraubtes Kunstwerk aufspürt, bedeutet das noch lange kein gutes Ende, wie die erste Episode unseres Häfler Kunstkrimis zeigt.

Fünf Luftschiffe explodieren – Tote und Verletzte in Ahlhorn

„Das neue Jahr begann stürmisch, und am Samstag, dem 5. Januar 1918, war das Wetter immer noch schlecht. An jenem Morgen überwachten die Kommandanten der fünf Schiffe auf dem Stützpunkt Ahlhorn das tägliche Auffüllen mit Gas bis zur maximalen Füllmenge. Kapitänleutnant Walter Dose von L 51 – das Luftschiff befand sich auf der südwestlichen Seite von Halle I – hatte seine Besatzung angewiesen, die Böden der Motorgondeln zu reinigen. Die Mannschaft von L 47 – dem Nachbarschiff von L 51 – dagegen hatte kaum etwas zu tun, denn der Zeppelin war seit dem 22. Dezember nicht mehr in der Luft gewesen. Korvettenkapitän Arnold Schütze von L 58 traf sich mit seinem Wachoffizier, dem Obersteuermann und dem Maschinisten in Halle II, um mit ihnen über die Vorbereitungen zur nächsten Angriffsperiode zu sprechen. Die Besatzung und die Bodenmannschaft traten zum Morgenappell an und hatten danach bis zum Mittag frei. Auch in Halle III passierte nicht viel; seit dem 21. Dezember lag L 46 untätig auf seinem Platz. Nur in Halle VI, wo SL 20 untergebracht war, gab es etwas Betriebsamkeit, denn bei dem großen Schütte-Lanz-Schiff waren auf einer Probefahrt mehrere Bruchstellen in Ring 4 aufgetreten, die nun von Arbeitern der Herstellerfirma repariert wurden.“

Schwefelgelb. Lachsorange. Malvengrau. Lichtblau. Enzianblau.

Die Stuttgarter Designagentur i_dbuero hat ihren Fokus im kulturellen Bereich und arbeitet für unterschiedlichste Museen und Galerien des Landes. Zahlreiche internationale Awards belegen dabei den hohen Standard der Arbeiten, sei es bei Corporate Design, Plakatgestaltung oder auch Ausstellungsgestaltung. Das siebenköpfige Team gestaltet für das Zeppelin Museum sämtliche Kommunikationsmedien, vom Katalog über die Website bis hin zu Großbannern oder Programmheften. Stets entlang des Agenturmottos: i_deas. i_dentity. i_dealism.

„Verzierungsdirektor“

Johann Rasso Januarius Zick (06.02.1730 – 14.11.1797)
Hauptmeister der deutschen Malerei des Spätbarocks

Johann Rasso Januarius Zick war ein Sohn der Eheleute Anna Maria Sailer und Johann Zick, der bereits ein bekannter Freskenmaler war. 1744 startete Januarius seine Laufbahn in Weingarten als Freskenmalerlehrling bei seinem Vater, der dort einen Auftrag hatte. In Weingarten musste er auch mitansehen, wie sein drei Jahre jüngerer Bruder von einem Gerüst stürzte und tödlich verunglückte.

Ausstellungsaufbau | Tag 15 – 17 – „Die schönen neuen Welten sind da!“

Der Tag X rückt näher: Am Freitag, 10. November eröffnen wir endlich unsere Ausstellung »Schöne neue Welten. Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst«. Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu tun und noch viel mehr zu entdecken. Deshalb nehme ich Euch diese Woche wieder mit in die noch „verbotene Zone“ und beantworte Euch fünf Fragen an fünf Tagen…

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