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Japan im Zeppelinfieber

Endlich sahen die Weltfahrenden wieder menschliche Ansiedlungen und kultivierte Gärten. Der Unterschied zum unwirtlichen, trostlosen und fast menschenleeren Sibirien hätte kaum größer sein können! Begeistert beschreibt Kapitän Lehmann seine ersten Eindrücke von Japan:

Ein Pferd rast…

Nachdem Max Geisenheyner das Luftschiff gelenkt hatte, war er völlig erschöpft. Doch ließ er sich von Knut Eckener noch den vor Erschütterungen sicheren Kreiselkompass zeigen, bevor er in seiner Kabine verschwand und vorsichtig die wackelige Aluminiumleiter hinaufstieg, um seinen Kabinengenossen Kauder nicht zu wecken. In der Zwischenzeit hatte LZ 127 den Fluss Jenissej erreicht. Die Zeppeliner suchten den kleinen Ort Imbatsk, der ihnen als Wetterstation bekannt war. Sie waren unsicher, ob Imbatsk südlich oder nördlich von ihrer aktuellen Position aus lag. Hugo Eckener entschied, entlang des Flusses nach Norden zu fahren. Er erinnert sich an eine Zwischenfall: „Wir fuhren also über dem majestätischen Fluß nach Norden zu, und in der Tat sahen wir dann nach einer kleinen Viertelstunde die Station nahe vor uns liegen. Es war ein ärmliches kleines Dorf von vielleicht 25 – 30 Hütten. (…) Wenn Imbatsk 25 Hütten hatte, als wir es erreichten, hatte es nur noch…

Die Wettfahrt um die Welt beginnt …

Der Auftakt

Vor der großen Fahrt um die Welt wurde LZ 127 gründlich gewartet und erprobt. Am ersten August 1929 hob der Zeppelin unter der Führung von Luftschiffkapitän Dr. Hugo Eckener in Friedrichshafen ab. Eckener beschreibt die erste Strecke nach Lakehurst:
„Sie dauerte volle 95 Stunden, weil sie teilweise gegen stürmische Westwinde durchzukämpfen war. Um so wertvoller war sie daher für die Erprobung der Motoren, die sich glänzend bewährten.“

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