Sabine Ochaba

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„Buchstaben sind meine Knetmasse!“ sagt die Textarbeiterin Sabine Ochaba. Sie ist Journalistin, Historikerin und freie Autorin und hat für verschiedene Fernseh- und Rundfunkanstalten der ARD und EBU gearbeitet. Bereits Mitte der 1990er war sie im Internet aktiv und schrieb für die Microsoft-Onlinezeitschrift „music & sound“. Von 2003 bis 2016 war sie unsere Pressesprecherin. Jetzt recherchiert und schreibt sie vor allem über Zeppelingeschichte und ist seit März 2017 zudem unsere erste Behindertenbeauftragte. Sie steht auf ferne Länder, fm4, Krimis, Das Schwarze Auge, Schwimmen im Bodensee und lange Spaziergänge mit ihrer großartigen Führhündin Jinny. (Bild: © Brigitte Geiselhart)

Das Ende der „Babykiller“

Das letzte Jahr des Ersten Weltkriegs hatte für die Marine-Luftschiffer mit einem enormen Materialverlust begonnen: am 5. Januar 1918 explodierten in Ahlhorn fünf Luftschiffe, darunter eines von Schütte-Lanz.

Auch die folgenden Monate waren von Verlusten und Frustrationen geprägt. Neben ein paar Aufklärungsfahrten gab es nur wenige Angriffe auf England, die meisten mussten wegen schlechten Wetters abgebrochen werden oder fanden erst gar nicht statt.

VIPs im Zeppelin: Erste Nordamerikafahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“ am 11. Oktober 1928

Eine illustre Gesellschaft
Reich, schön, wichtig oder berühmt waren diejenigen, die sich eine Passage im Zeppelin leisten konnten.
Dr. Hugo Eckener, Kommandant des LZ 127, hatte zur Finanzierung der ersten Nordatlantikfahrt neben großer Mengen Luftpost auch zahlende Fahrgäste zugelassen. 3000 Dollar kostete die Reise über den Atlantik.

Rundgang durch virtuelle Welten – unser erster ON.ARTship Audiopodcast

Virtuelle Realität ist in den verschiedensten Lebensbereichen und Branchen angekommen – allen voran in der Porno- und Gamingindustrie, aber auch in der Traumatherapie, bei medizinischen Operationen, in der Verbrechensbekämpfung oder der Kriegsführung. Unsere Bloggerin Sabine Ochaba und Dominik Busch, kuratorischer Assistent der Kunstabteilung, gehen ganz real durch die virtuellen Welten.

Fünf Luftschiffe explodieren – Tote und Verletzte in Ahlhorn

„Das neue Jahr begann stürmisch, und am Samstag, dem 5. Januar 1918, war das Wetter immer noch schlecht. An jenem Morgen überwachten die Kommandanten der fünf Schiffe auf dem Stützpunkt Ahlhorn das tägliche Auffüllen mit Gas bis zur maximalen Füllmenge. Kapitänleutnant Walter Dose von L 51 – das Luftschiff befand sich auf der südwestlichen Seite von Halle I – hatte seine Besatzung angewiesen, die Böden der Motorgondeln zu reinigen. Die Mannschaft von L 47 – dem Nachbarschiff von L 51 – dagegen hatte kaum etwas zu tun, denn der Zeppelin war seit dem 22. Dezember nicht mehr in der Luft gewesen. Korvettenkapitän Arnold Schütze von L 58 traf sich mit seinem Wachoffizier, dem Obersteuermann und dem Maschinisten in Halle II, um mit ihnen über die Vorbereitungen zur nächsten Angriffsperiode zu sprechen. Die Besatzung und die Bodenmannschaft traten zum Morgenappell an und hatten danach bis zum Mittag frei. Auch in Halle III passierte nicht viel; seit dem 21. Dezember lag L 46 untätig auf seinem Platz. Nur in Halle VI, wo SL 20 untergebracht war, gab es etwas Betriebsamkeit, denn bei dem großen Schütte-Lanz-Schiff waren auf einer Probefahrt mehrere Bruchstellen in Ring 4 aufgetreten, die nun von Arbeitern der Herstellerfirma repariert wurden.“

„Verzierungsdirektor“

Johann Rasso Januarius Zick (06.02.1730 – 14.11.1797)
Hauptmeister der deutschen Malerei des Spätbarocks

Johann Rasso Januarius Zick war ein Sohn der Eheleute Anna Maria Sailer und Johann Zick, der bereits ein bekannter Freskenmaler war. 1744 startete Januarius seine Laufbahn in Weingarten als Freskenmalerlehrling bei seinem Vater, der dort einen Auftrag hatte. In Weingarten musste er auch mitansehen, wie sein drei Jahre jüngerer Bruder von einem Gerüst stürzte und tödlich verunglückte.

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