Gastautor

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Unter diesem Account werden spannende Blogtexte unserer Gastautoren gepostet. Informationen zu den Autoren findet Ihr unter den jeweiligen Beiträgen.

Es muss nicht immer Technik ODER Kunst sein

Technik und Kunst. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Disziplinen nicht besonders viel gemeinsam zu haben. Man würde sogar sagen, dass sie gegensätzlich sind. Schließlich schreibt man der Technik im Allgemeinen eher Rationalität und Funktionalität zu. Der Kunst hingegen Schönheit und Kreativität. Doch stimmt das auch? Sind diese beiden Bereiche tatsächlich so klar zu trennen?

St. Vitus aus Sizilien – Über den Mut eines zwölfjährigen Jungen

Es gilt herauszufinden, wo sich das beziehungsweise die Kunstwerke in der Zeit des Zweiten Weltkrieges befunden haben, wer sie besessen, weiterkauft, verloren hat oder wem sie im Zweifelsfall gestohlen worden sind. Zentral ist hierbei die Frage, ob es sich um NS-Raubkunst handelt, denn ein paar Kunstwerke, die nach dem Krieg in das neu eröffnete Museum kamen, haben Lücken in ihrer Vorgeschichte.

„Alles Gute zum 150. Geburtstag, Hugo Eckener!“

Heute vor 150 Jahren erblickte der Luftfahrtpionier Hugo Eckener das Licht der Welt. Zu diesem Anlass haben Barbara Waibel, Leiterin des Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH und Vorständin des Freundeskreises zur Förderung des Zeppelin-Museums, und Kathrin Wurzer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH,  einen Artikel über sein Leben im Zeppelin-Brief veröffentlicht. Als Mitglied des Freundeskreis bekommt man diesen zweimal jährlich mit vielen Informationen rund um den Zeppelin und das Museum zugeschickt.

Auch das Zeppelin Museum macht ein Geschenk an Hugo Eckener: die Ausstellung „Alles auf eine Karte. Hugo Eckener zum 150. Geburtstag“. Bis zum 2. September ist diese noch im Zepplab kostenlos zu sehen.

Vom Zeppelin zum Auto – Eine Geschichte über Aerodynamik und Stromlinienform

Der Gaylord Gladiator ist ein Stück Zeitgeschichte, das sich in der aktuellen Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel“ hier bei uns im Zeppelin Museum wiederfindet. Nach mehreren Jahren bei einem Sammler in den USA ist dieses Auto wieder zurück in Friedrichshafen, wo es vor 61 Jahren gebaut wurde. Doch obwohl der große Teil der Aufmerksamkeit momentan auf diesem Sportwagen liegt, verbirgt die Ausstellung noch ein zweites, wenn auch ein bisschen kleineres Automobil.

Ein Häfler-Kunstkrimi in drei Teilen | Teil 3: Wenn der Schlosser mit dem Künstler…

Handelten die beiden ersten Teile von unseren erfolglosen Versuchen, gestohlene Kunstwerke aus unserer Sammlung zurückzuerhalten, soll es heute einmal um Erfolgserlebnisse gehen. Der umtriebigen Arbeit der Häfler Kripo sei Dank, konnten im Jahr 1970 sage und schreibe neun geraubte Holz- und Silberskulpturen und barocke Bozzetti, also künstlerische Vorentwürfe in Ton, gefunden und dem Museum zurückgegeben werden. Es handelte sich ausnahmslos um Werke berühmter Künstler der späten Renaissance und des Barock, damaliger Gesamtwert: 15.000 DM.

Ein Häfler-Kunstkrimi in drei Teilen | Teil 2: Wo ist Maria?

Kunstdieb – ein neuer Beruf?“ fragte man sich 1974 im Nachrichtenblatt des Landesamtes für Denkmalpflege in Tübingen. Und angesichts sprunghaft steigender Diebstähle in Kirchen und Museen Baden-Württembergs war die Sorge nur zu berechtigt. Auch unser Museum hatte es wieder einmal erwischt und den Verlust eines gotischen Tafelbildes zu beklagen. Am Morgen des 19. September 1974 stellte man noch vor der Eröffnung des Museums fest, dass das Gemälde fehlte. Mit den kriminaltechnischen Möglichkeiten der damaligen Zeit suchte die Kripo Friedrichshafen nach Einbruchsspuren zur Überführung des Täters, fand jedoch nichts. Der Gesuchte war offenbar mit den Museumsräumen vertraut und man darf sich fragen, ob sich hier „nur“ ein unscheinbar aussehender Besucher oder gar doch ein Mitarbeiter bedient hatte.

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