März 2019

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Eine „Vergnügungsreise in Licht und Sonne“ – Die Orientfahrt (25. bis 28. März 1929) der Graf Zeppelin

Ein kalter Nordostwind pfiff am Abend des 24. März 1929 um die Luftschiffhalle in Friedrichshafen. Frierend in ihre Pelzmäntel gehüllt standen die Passagiere in der kalten Zugluft und warteten auf die Aufforderung zum Einsteigen. Unter ihnen sah man Hella Brandenstein-Zeppelin, die Tochter des Grafen Zeppelin, verschiedene einflussreiche Regierungsbeamte aus Berlin wie den Reichstagspräsidenten Paul Löbe, den Verkehrsminister Theodor von Guérard und den Staatssekretär der Deutschen Reichspost Karl Sauter, sodann den württembergischen Staatspräsidenten Eugen Bolz und schließlich einige Journalisten größerer Blätter. Zu letzteren gehörten Lady Grace Drummond-Hay und Karl von Wiegand, die für den amerikanischen Zeitungsriesen Hearst arbeiteten und schon die erste Nordamerikafahrt des Graf Zeppelin im Herbst 1928 mitgemacht hatten.

»Man muss die Bilder nur lesen können« – Interview mit Felicitas E. M. Köster zum 140. Geburtstag ihres Großvaters Karl Caspar

Derzeit sind mehrere Werke von Karl Caspar (1879-1956), wie auch seiner Frau Maria Caspar-Filser (1878-1968), in den Wechselausstellungen „Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand“ und „Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee“ zu sehen.
Anlässlich des 140. Geburtstags von Karl Caspar am 13. März führte Dr. Mark Niehoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kunst, ein Interview mit Caspars Enkelin, Felicitas E. M. Köster, über ihren Großvater, sein Schaffen und die Beziehung zu Maria Caspar-Filser.

 

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