Was hat Diversity mit unseren Führungskonzepten zu tun?

Menschen in der Dauerausstellung des Zeppelin Museums

Teil 1 unserer Öffnungsphase hin zu mehr Diversität und kritischer, multiperspektivischer Vermittlung hat mit Handan Kaymaks Workshop „Was hat Diversity mit uns zu tun?“ begonnen – im zweiten Schritt ging es um das Überdenken und Überarbeiten von Führungskonzepten durch unsere Dauerausstellungen.
Wie können kritische Impulse eingebaut werden? Wie kann mehr als nur eine Perspektive erzählt werden? Was können blinde Flecken sein? Wie zeigt sich Diversity in unseren Führungen?
Hier haben wir einige Stimmen von Teilnehmer*innen versammelt.

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„Glückliches Dasein, das nach keiner Zeit fragt“. Fritz Mühlenweg – ein Tausendsassa

Fritz Heinrich Mühlenweg (11.12.1898 – 13.09.1961) war Maler und Schriftsteller, Expeditionsteilnehmer und Übersetzer, Drogist und Rechnungsprüfer – ein vielseitig talentierter Mann, der nach seinem Tod in Vergessenheit geriet. Doch Dank des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Manfred Bosch und des Verlegers Ekkehard Faude wurde sein Werk wiederentdeckt. Seit 2012 gibt es in Allensbach im Bahnhof auch ein Mühlenweg-Museum, in dem man vieles über Leben und Werk dieses kreativen Mannes erfahren kann.

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Tami Oelfken – eine streitbare Pazifistin

Tami Oelfken in der Ausstellung Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee

Tami Oelfken, 1888 in Bremen als Marie Wilhelmine Oelfken geboren, war eine Schriftstellerin und Reformpädagogin. Ihr Vorname „Tami“ ist ein Pseudonym, das sich aus ihrem Spitznamen „Tante Mieze“ ableitet, den sie von ihren Schüler*innen erhalten hatte. Sie hatte auch noch ein anderes Pseudonym: Gina Teelen.

Wer war diese Frau, nach der eine Schule und zwei Straßen benannt wurden?

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LZ 11 „Viktoria Luise

Der Zeppelin LZ 11 „Viktoria Luise“ war ein Verkehrsluftschiff der Deutschen Luftschiffahrts-Aktiengesellschaft (DELAG) und war benannt nach der preußischen Prinzessin Viktoria Luise. Das Schiff fuhr hauptsächlich innerhalb Deutschlands.

Der Bau des Luftschiffs war von der Heeresverwaltung subventioniert worden, damit es im Kriegsfall für militärische Zwecke zur Verfügung stehen konnte. Luftschiffführer der „Viktoria Luise“ bei der Erstfahrt am 19. Februar 1912 war Kapitän Blew.

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KünstlerInnen am Bodensee: Maria (Mia) Hesse, geb. Bernoulli – Aufbruch und Scheitern

Eva Eberwein, Mia- und Hermann- Hesse- Haus, Gaienhofen

„Wer war sie denn schon? Sie hat doch nur Bedeutung gewonnen, weil sie Hermann Hesse geheiratet hatte.“ 

 Mit diesem Zitat eines heutigen Zeitgenossen, der nicht genannt werden will, ist ein Phänomen beschrieben, welches viele Frauen berühmter Männer erleiden mussten. Obwohl diese Frauen eine Vita mit eigenen Interessen und Befähigungen hatten, wurden sie häufig nur als Anhängsel wahrgenommen.

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Die schwimmende Halle in der Manzeller Bucht

Graf Zeppelin stellte am 20. Januar 1899 bei der Gemeinde Schnetzenhausen, auf deren Gemarkung Manzell damals lag, einen Antrag zum Bau einer schwimmenden Montage- und Fahrhalle. Der Antrag wurde genehmigt und im Frühjahr desselben Jahres begann man mit dem Bau. Grund dafür, dass die Halle schwamm, war, dass der geplante Zeppelin mit dem Wind aus der Halle gebracht werden musste, damit es nicht zu Beschädigungen kam. Das Bauwerk aus Holz konnte sich um einen festen Ankerpunkt drehen, war also eine Pendelhalle, und besaß ein ausziehbares Floß, auf dem sich später der Zeppelin befand.

Titelbild: Karte der Manzeller Bucht mit Angaben zur Fahrtstrecke und Fahrthöhe vom zweiten und dritten Aufstieg des Luftschiffes LZ 1 am 17. und 21. Oktober 1900

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Como o gás do Zeppelin evitou o desmatamento das florestas brasileiras e mudou o comportamento de milhões de consumidores brasileiros!

Em 1972, a revista Manchete titulou “O gás salvou as florestas do Brasil“ e, no subtítulo, “O império dos Igel nasceu com a compra dos estoques do gás do zepelim“.

Zum deutschen Artikel:

Wie Zeppelingas die Abholzung brasilianischer Wälder verhinderte und das Verbraucherverhalten von Millionen von Brasilianern änderte!

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Wie Zeppelingas die Abholzung brasilianischer Wälder verhinderte und das Verbraucherverhalten von Millionen von Brasilianern änderte!

1972 titelte die brasilianische Illustrierte „Manchete“: „Das Gas hat die brasilianischen Wälder gerettet“ und im Untertitel heißt es dann: „Mit dem Kauf der Gasvorräte des Zeppelin schlug die Geburtsstunde des Imperiums der Igel“.

Zum portugiesischen Artikel:

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